In Kalamata trafen wir wieder Markus Silbergasser mit seiner SY NAMBAWAN. Wir stellten fest, dass wir in den nächsten Tagen die gleichen Ziele anstreben. Jetzt verfolgen wir uns gegenseitig.
Vor einigen Jahren haben wir eine Dokumentation über die Zahnradbahn nach Kalavryta gesehen. Wir wussten, wenn es mal möglich ist, schauen wir uns diese Bahn mit dem beeindruckenden "Odontotos" (Name der Bahn) an. Wir landeten im großen Hafen von Kiato. Kiato liegt auf einem schmalen Streifen Küstenebene der Peloponnes . In ca.1,5 km Entfernung steigt im Süden das Peloponnesische Bergland an. Remise, alte und neue Bahnen stehen nebeneinander In Kiato gibt es kein Mietauto, keinen Mietroller und auch kein Mietfahrrad. So mussten wir mühsam herausfinden, ob es einen Zug oder Bus nach Diakopto gibt. Wunderbaum in der Remise es fließt Wasser aus dem Baum Geschafft, mit dem Bus sind wir nach Diakopto gekommen und dann mit dem "Odontotos" durch die Vouraikos-Schlucht nach Kalavryta gefahren. Eine sehr beeindruckende Fahrt durch diese Schlucht, die nun fast zur Gänze unter Naturschutz gestellt ist. Es ging knapp an den Felswände...
Heute Nacht, um 2h Früh, wurde die Schiebebrücke geöffnet und wir durften durchfahren. Bis es soweit ist, braucht es einige Zeit: 9h Hafen - Gebühren zahlen, zwischendurch Stadtbesichtigung, Hafenkino, einkaufen, usw.. Um 19h Port-Police besuchen - Briefing - es wurde uns genau erklärt, wie wir die Brücke zu queren hatten. Das heißt, 21,30h Rufbereitschaft, die Brücke kann zwischen 22h und 4h geöffnet werden, wann kann man nicht sagen. Es besteht eine starke Strömung an dieser Engstelle. Die Verantwortlichen machen die Brücke zum bestmöglichsten Zeitpunkt (geringste Strömung) auf. Über Funk wurden wir um 2h Früh verständigt, dass wir ablegen können und durchfahren dürfen. Im Hafen wird´s nicht langweilig. Hier ist ein Umschlagplatz für Eisen. Zwei Tage konnten wir einen LKW-Abtransport nach dem anderen beobachten. Frachter wird von einem Schlepper vom Kai gezogen englische Kunstflugstaffel kreiste um Chalkis Burg in Chalkis ...
Heute machten wir eine Wanderung durch das Gelände der Gemeinschaft der Aussteiger von Sarakíniko. Ein Gründungsmitglied erzählte uns, dass heute nur mehr 8 Bewohner ständig hier leben. Die meisten Häuser schauen nun auch wie sehr schöne Wochenendhäuser aus. Mehr davon: http://www.untersegeln.eu/2015/07/alternativ-leben-auf-ithaka-ein-besuch-bei-den-aussteigern-von-sarakiniko/ Begrüßung durch den Haushund ober der Yacht ist ein WC WC
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